Auf ins Paradies
Auf ins Paradies
Es gibt sie noch… Paradiese mitten auf der Erde. Eines davon sind die 119 maledivischen Inseln mit ihren weißen Sandstränden, ihrem klaren Wasser, ihrer Abgelegenheit und ihrer faszinierend einmaligen Vegetation und Unterwasserwelt. Wer die Schönheit dieser Inselgruppe schon beim Aufstehen erleben will, sollte in eine der Strand- und Wasservillen des The Residence Maldives auf der Insel Falhumaafushi einchecken. Das Paradies zu erreichen ist bereits ein Abenteuer für sich: Direktflüge aus München gibt es so gut wie keine. Also ab in den Flieger über Dubai und nur zehn Stunden später befinde ich mich in der Hauptstadt Malé. Ab hier geht es mit einer winzigen Propellermaschine von Maldivian bis zur nächsten Insel. Von da holt uns ein Bus ab, der uns zu einem privaten Speadboot bringt und nur sieben Minuten später werden wir auf der bezaubernden Falhumaafushi Insel erwartet. Ich muss sagen, die fünfzehn stündige Anreise hat sich gelohnt. Die überaus freundliche Hotel-Crew des The Residence Maledives begrüßt uns mit Erfrischungscocktails und unser persönlicher Butler fährt uns zu unserem Haus. Ja richtig gehört. Ich bewohne ein 278 Quadratmeter großes Haus, mitten auf dem indischen Ozean und habe einen zauberhaften Butler. Wer der Meinung ist, zuhause sei es am schönsten, darf an dieser Stelle gern mal in den Flieger jumpen, um ein wenig sein Horizont zu erweitern.
Hier ist nämlich nichts wie zuhause und das ist auch gut so! Gestaltet sind die 94 Villen im Stile traditioneller maledivischer Architektur. Dadurch betten sie sich optimal in die Landschaft ein.
Eine Zwei-Schlafzimmer-Villa mit allem möglichen Komfort und einem gigantischen Wohnzimmer erwartet uns. Der private Infinity-Pool ist fast neun Meter lang und führt über die Treppe direkt in den anderen gigantischen „Pool“, den indischen Ozean.
Erster Punkt des Tages: den Sonnenuntergang von meiner gigantischen Terasse aus genießen. Herrlich! Von hier aus, kann ich schon mal einen Blick darauf erhaschen, was mich die nächsten Tage so erwartet: Rochen, Schildkröten und kleine Riffhaie schwimmen fröhlich an unserem Haus vorbei. Die Sonne verschwindet am Horizont und ich freue mich auf das Abendessen.
Denn heute ist ein Hummer-Buffet auf dem Programm! Nachdem unser Butler uns mit dem Golfcart abholt (herrlich!), dinieren wir bei sanfter Lifemusik am Strand. Im Pool schwimmen kleine Kerzen und es gibt alles was mein kleines Meeresfrüchte-Herz begehrt: Langusten, Fischsuppe, Krabben, Garnelen, Lachs, Thunfisch, frischen Hummer, Champagner und vom Dessert ganz zu schweigen. Wir laufen durch die herrliche Falhumaafushi Insel, die mit kleinen Sandwegen verläuft und lauschen den Vögeln.
Tag 2:
Zu unserem Haus gehören zwei private Fahrräder und so fahren wir fröhlich zum Frühstück am Strand. Hier trinkt man seinen ersten Espresso am Tag während der Blick über den Indischen Ozean schweift. Ich esse Pfannkuchen und trinke eine frische Kokosnuss. Kann der Tag noch herrlicher werden? Er kann!
Ein privater Kochkurs mit dem Chefkoch des Falhuma-Restaurants steht auf dem Programm: Ich bin eine Niete im Kochen, aber es macht rieseigen Spaß die maledivische Küche auszuprobieren. Hier wird alles scharf bis mega scharf gekocht. Es gibt unzählige Gewürze, von Kurkuma bis Curry ist alles dabei. Als ersten Gang bereite ich einen typisch maledivischen Salat mit Thunfisch vor, danach eine Fischsuppe, als Hauptgang Thaicurry und ein Bananen-Dessert.
Danach dürfen wir natürlich alles Essen bei unserem privaten Mittagessen mit Blick auf den Ozean. Noch besser als das Essen, gefällt mir der charismatische Koch. Ein Kochkurs auf den Malediven ist wahrlich ein Muss.
Zum Sonnenuntergang folgt zugleich das nächste Highlight: Stand up Paddling bei Sonnenuntergang. Ich bin ein wenig angespannt, immerhin schwimmen unter uns Haie, aber diese Erfahrung ist mega aufregend. Hierbei lässt sich einfach ein großartiges Naturschauspiel beobachten. Wenn es dunkel wird, beginnt das Meer zu leuchten, als seien die Sterne des Universums in der Lagune versunken. Ursache dafür ist phosphoreszierendes Plankton, das Lichtsignale aussendet, wodurch das Meerwasser blau und grün zu lumineszieren scheint. Gibt es eine bessere Art den Abend ausklingen zu lassen? Ja! Und zwar zurück zum Chefkoch des Falhuma. Dieses Mal, darf er uns bekochen und es schmeckt tausend Mal besser, als das was ich da Mittags fabriziert habe (mein Fehler, natürlich.) Es gibt tolle Surf und Turf Gerichte, Hummer-Spezialitäten, Salat, Austern, Dessert. Alles extrem gut. Das Falhuma ist mitunter eines der besten Restaurants auf den ganzen Malediven. Denn im The Residence Maldives genießt man nicht nur atemberaubende Ausblicke. Die hauseigenen Restaurants servieren asiatische und indische Gerichte, frische Meeresfrüchte und gegrillten Fisch sowie Strand-Barbecues mit Fisch und Fleisch. Wer ein romantisches Dinner plant und ganz für sich sein will, der kann beim Private Dining einen Koch für sich individuell kochen lassen.
Tag 3:
Ich muss sagen, ich habe mich langsam daran gewöhnt, bei dem besten Anblick auf den Ozean aufzuwachen. Zeit wird es die Unterwasserwelt besser zu erkunden. The Residence Maldives hat einen hauseigenen Riff, was bedeutet, dass ich mir meine Schnorchelausrüstung schnappen kann und direkt auf die Fische zuplantschen kann. Ganz allein. Mitten auf dem indischen Ozean. Wer denkt, dass der Ausblick nicht auch ein wenig unheimlich ist, der irrt. Denn da wo das Riff anfängt, geht das Wasser von hellem Türkis ins dunkle Blau rüber. Und ich habe eine Haiphobie.
Es gibt auch nächtliche Schnorchel- und Tauchgänge im The Residence Maldives. Leuchtendes Plankton, fluoreszierende Korallen und Fische: Wer diese Naturphänomene beobachten will, muss bei Nacht tauchen und über entsprechendes Beleuchtungsequipment verfügen, denn bei Tageslicht sind diese Wunder der Unterwasserwelt nicht zu sehen. Gästen von The Residence Maldives bietet sich im Rahmen von nächtlichen Tauch- und Schnorchel-Exkursionen eine völlig neue Sicht auf das Leben unter Wasser. Um das Verhalten der Meeresbewohner zu beobachten, kommen Fackeln zum Einsatz, im Rahmen von FLUO-Tauchgängen und -Schnorchel-Exkursionen auch UV-Licht, das in den Korallengärten eine unglaubliche Vielfalt fluoreszierender Farben offenbart. Doch ich bleibe bei dem Tageslicht-Ausblick. Kleine Schildkröten schwimmen an mir vorbei und ein Schwarm von ungefähr 200 kleinen schwarzen Fischen. Nachdem diese an uns vorbei sind, bekomme ich kurz Paranoia und bilde mir ein, dass ja auch ein Haischwarm mit der gleichen Anzahl vorbei kommen könnte. Kurzerhand laufe ich aus dem Wasser. Nachdem ich mein Haus erreicht habe, muss ich zwar selbst über mich lachen, aber was soll.
Nun habe ich mir aber einen herrliche entspannende Massage verdient. The Spa by Claris bietet eine Vielzahl an Treatments, darunter z.B. Waves, eine Simultan-Massage mit vier Händen. Die finden direkt über dem Wasser in einem der sechs Spa-Pavillons statt. Auch Sonnenschutz-Treatments werden hier angeboten.
Fitness-Freunde nutzen das Fitness Center und entspannen danach in der Saune oder im Dampfbad.
Falhumaafushi ist vor allem für Taucher ausgesprochen interessant, denn wer die Schönheit der Unterwasserwelt von Gaaf Alifu erleben will, nutzt das Angebot des PADI-5-Sterne-Tauchzentrums. Mehr als 250 Korallenarten gibt es hier. Schnorchler, erfahrene Taucher und Tauchanfänger erleben Delphine, Grüne Meeresschildkröten, Mantas und Adlerrochen und werden dabei von erfahrenen Tauchlehrern begleitet. Wer den Ozean lieber „von oben“ erleben will, der kann sämtliche nicht-motorisierte Wassersportarten kostenlos ausprobieren, darunter Kajak-Fahrten, Windsurfen oder Katamaran-Segeln. Auch motorisierte Wassersportarten bietet das The Residence Malediven an.
Ich setzte mich lieber in ein traditionelles Boot was mich vom Hotel aus mitten auf den Ozean bringt und bei Sonnenuntergang Delfine beim herumtollen beobachten lässt.
Was kann das noch toppen? Eine private Insel neben der privaten Insel natürlich! The Residence Maldives bietet seinen Gästen an eine kleine private Insel nur für sich allein zu mieten. Per Speedboat wird man innerhalb weniger Minuten hingebracht und kann sich sogar einen Lunch dort hinbestellen lassen. Wenn das mal kein Paradies ist, weiß ich auch nicht. Ich könnte euch noch stundenlang davon erzählen wie toll The Residence Maldives ist, aber am besten, ihr überzeugt euch selber mal.
Mehr Infos zu dem Hotel findet ihr hier.